Pflichtaufgabe glimpflich erledigt

Liebe Grüße Ihr fleißigen Leser/innen. Gestern, den 24.01 2026 begrüßten wir die sympathische Truppe aus Radebeul zu unserem Ersten Punktspiel des Jahres. Die Marschrichtung für uns war klar und alles andere als ein Sieg war nicht einkalkuliert.

Matthias und unser guter Seniorenersatz Fred (danke dafür) starteten den Reigen und bekamen es gleich mal mit 2 Leistungstechnischen Brocken zu tun. Matthias konnte seine gute Trainingsleistung leider nicht bestätigen, da er allzu oft den Namen der Einheit MITTE zu wörtlich nahm. Nach verlorener erster Bahn ließ er zwar Hoffnung aufkeimen, nachdem 140 Holz auf seiner zweiten Bahn zu Fall brachte, aber O. Domke wusste diese Hoffnung schnell im Keim zu ersticken. Sein Kontrahent agierte sehr Konstant und zog den MP auf Seiten der Gäste. Matthias konnte sich gerade noch über die 500 retten, aber zufrieden konnte er damit natürlich nicht sein. Mit 502:540 wurden zudem reichlich Hölzer eingebüßt. Ebenso kritisch konnten die Ultras das Spielgeschehen begutachten.

Fred musste gegen den stärksten Radebeuler H. Nikolaus ran und nach konzentrierten Beginn, welcher den ersten SP bedeutete schlichen sich zunehmend Schwächen in seinen Konzentrationsmantel. Fred wirkte leicht nervös, war er doch lange kein Teil einer Männermannschaft mehr 😉. Zudem brachte sein Gegenspieler auf der zweiten Bahn satte 167 Holz auf seine Habenseite, was Fred endgültig den Zahn gezogen haben sollte. 515:560 ( Tagesbestleistung ) waren ebenso reichlich Minushölzer auf der Ergebnistafel. Mit 0:2 und bereits -83 Holz sollten Patrick und ich die Verfolgung aufnehmen.

Ich bekam es mit J. Teuber zu tun, was das vermeintlich spannendste Duell war. Ständige Führungswechsel waren für Zuschauer und Akteure Nervenaufreibend und anstrengend. Ich konnte meine Konzentration bis zum Schluss aufrecht erhalten und machte mir zu nutzen, dass mein Kontrahent auf den letzten 20 Wurf einknickte. Somit war es zumindest ergebnistechnisch eindeutig, aber das Spiel stand ständig auf Messers Schneide. Mit 546 sollte ich am Ende des Tages die Einheitler Bestleistung erzielen was beweist wie zäh dieser Tag war. Gegen 508 Holz konnte Ich zudem paar Plushölzer sammeln.

Wesentlich einfacher hatte es Patrick, dessen Gegner A. George kein Mittel wusste auf dieser Bahn klar zu kommen. Folgerichtig wurde dieser für E. Hempel ausgewechselt. Das Duell war an dieser Stelle längst entschieden und Patrick kämpfte trotzdem ehrgeizig bis zum Schluss, um den Vorsprung weiter auszubauen. Alle wissen, dass er, wenn es darauf ankommt mehr zeigen kann, aber mit 520:427 braucht er sich nicht verstecken. Somit gaben wir dem letzten Durchgang 2:2 und +55 Holz auf den Weg. Ein Punkt und Ergebnis halten war mindestens die Devise für unser starkes Schlusspaar.

Sebastian bekam es mit A. Weich zu tun. Nach diesem Spiel wird er vermeintlich immer noch mit dem 600er Fluch hadern, aber das muss er schnell aus dem Kopf bekommen. Er spielte teilweise ungewohnt schwammig und bei 7 Fehlern auch unsicherer als sonst. Seine Kugeln verließen zu unkonstant die Hand was ein besseres Ergebnis verhinderte. Die fehlende Gegenwehr auf der Nebenbahn vereinfachten es dabei sicherlich nicht in den Konzentrationstunnel zu kommen. Trotz allem angelte er sich den wichtigen dritten MP und zog diesen ins rot-weiße Lager. Bei 527:504 aber auch für Ihn ein Spiel zum vergessen.

Ebenso ein Spiel wird es für Frank  gewesen sein, der an diesem Tag in T. Hilbich seinen Meister fand. 2 bessere Bahnen von ihm konnten die 2 schlechteren leider nicht aufwiegen. Ihm fehlte am Ende das nötige Fallglück, um das Ergebnis eindeutiger für uns zu gestalten. Ein spannendes Duell fand bei 536:548 seinen Abschluss.

Bei 5:3 und 3146:3087 spielten wir eins unserer schlechtesten Heimspielergebnisse und kamen im Aufstiegskampf mit einem blauen Auge davon. Ein brutaler Arbeitssieg der am Ende keinesfalls unverdient zu Buche stand.

In 2 Wochen muss in Gröditz natürlich eine Leistungssteigerung her, will man die Liga nicht noch einmal unnötig spannend machen. Vielen Dank an die netten Gäste und Robert der uns auf der Bahn unterstützte, sowie Bernd und Manu für das Flair drumherum 😉 Bleibt sauber meine Lieben und bis zum nächsten mal

UUUUUULTRAAAAAAASSSSSSS EINHEIT

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