Der Oktober hat es in sich: Gleich vier Spieltage stehen an fünf Wochenenden auf dem Programm – und gleich zweimal wird an einem Feiertag gekegelt.
Den Auftakt machte der Tag der Deutschen Einheit. Die Senioren der SG Einheit traten am Blauen Wunder gegen Loschwitz an. Dort erwartete uns eine anspruchsvolle und knifflige Bahn – eine Erfahrung, die in dieser Saison bereits unsere zweite Männermannschaft machen musste.
Im ersten Durchgang trat René gegen Christian Lehmann an. Nachdem René die erste Bahn noch mit 137:140 abgeben musste, fand er immer besser ins Spiel und punktete anschließend auf den folgenden Bahnen kontinuierlich. Am Ende standen respektable 521 Holz zu Buche, während Sportfreund Lehmann auf 500 Holz kam. Damit konnte René einen wichtigen Mannschaftspunkt und 21 Holz Vorsprung für die Mannschaft sichern.
Diesen kleinen Vorsprung wollte ich im zweiten Durchgang weiter ausbauen. Mein Gegner war Volker Kaiser. Doch auch ich musste die erste Bahn mit 130:135 abgeben. Auf der zweiten Bahn konnte ich den Spieß zwar umdrehen und mit schwachen 113:106 Holz Punkten. Im weiteren Verlauf setzte sich das Wechselspiel fort: Der Spieler auf Bahn zwei holte jeweils seinen Satzpunkt. So stand es am Ende 2:2. Bei den Gesamtholz hatte jedoch Volker Kaiser mit 496:489 die Nase vorn.
Im dritten Durchgang kam Fred nach seinem Urlaub zu seinem ersten Einsatz. Gegen Wolfgang Fehre machte er zunächst einen erholten und spielfreudigen Eindruck. Drei Bahnen in Folge konnte er für sich entscheiden und sich damit ein komfortables Polster von 30 Holz erspielen. Schade, dass er diesen Vorsprung auf der letzten Bahn nicht halten konnte. Mit 108:133 Holz gab er dort fast seinen gesamten Vorsprung wieder ab. Immerhin reichte es zum zweiten Mannschaftspunkt: Fred gewann sein Duell mit 500:495 Holz.
Mit 19 Holz Vorsprung ging es in den letzten Durchgang. Andreas traf dabei auf Hans-Joachim Hesse. Es entwickelte sich ein spannendes Duell auf Augenhöhe – allerdings mit dem besseren Start für den Loschwitzer Spieler. Andreas musste die ersten drei Bahnen abgeben. Plötzlich war aus unserem Vorsprung ein Rückstand von sieben Holz geworden.
Damit musste die letzte Bahn die Entscheidung über das Gesamtergebnis bringen. Sportfreund Hesse kam dabei nur noch auf 113 Holz. Andreas konnte jedoch lediglich vier Holz gutmachen. Mit 489:511 Holz musste er sich seinem Gegner geschlagen geben – und damit war auch das Spiel zugunsten von Loschwitz entschieden.
Am Ende verlieren wir dieses Auswärtsspiel denkbar knapp mit 2:4 Mannschaftspunkten und 1999:2002 Holz.
Ein herzliches Dankeschön an Thomas für seine Unterstützung. Aufgrund einer noch nicht ganz auskurierten Verletzung nahm er diesmal auf der Ersatzbank Platz.
Nun heißt es: Kopf hoch und weitermachen! Schon am kommenden Samstag wollen wir es in Pesterwitz besser machen. Allerdings dürfte auch dort die Bahn nicht unbedingt einfacher zu spielen sein.



Euer Pech ist für diese Saison aufgebraucht.
Das nächste Spiel gewinnt ihr wieder