Feiertag – Tag der Einheit

Am 03.10.2026 stand unser Auswärtsspiel gegen Hagenwerder auf dem Plan. Getreu dem Motto, am Feiertag hat man Zeit, ging es zu unserer weitesten Auswärtsbahn. Es lag nur bei uns, aus dem Tag den “Tag der Einheit” zu machen.

Im ersten Paar nahmen André und Christopher die Aufgabe an. André spielte gegen Geschke, Silvio eine ruhige und präzise Kugel. Mit 305 nach zwei Bahnen, lud er uns schon zum Träumen ein. Auch wenn er am Ende das Niveau nicht halten konnte, gewann er souverän, mit 578:511 (3:1). Christopher durfte sich heute gegen Fischer, Manuel in der ersten Mannschaft auszeichnen. Nach einem nervösen Beginn, steigerte er sich stark auf den nächsten beiden Bahnen. So führte er mit 2:1 bei -18 Holz. Leider musste er auf der letzten Bahn federn lassen und hat ein starkes Spiel, knapp, mit 546:579 (2:2) verloren.

Im zweiten Durchgang gingen Sven und Robert auf Punktejagd. Auch Robert musste, gegen Robert Scholz, auf der ersten Bahn mit dem Druck in der Meisterliga erstmal klarkommen. Glücklicherweise ließ er sich von den verlorenen 23 Holz nicht unterkriegen und steigerte sich von Bahn zu Bahn. Da sein erst 17 Jähriger Gegner nicht an seine erste Bahn anknüpfen konnte, gewann unser Robert mit starken 551:510 (3:1). Sven bekam es mit Holger Pohl zu tun. Hier entwickelte sich der erste Nervenkrimi des Tages. Sven hatte, mit seinem geradlinigen Stil, eigentlich die Nase vorn. Dennoch brachte er sich mit einer schwankenden Leistung um den letzten Nerv. Von 118 bis 167 war alles dabei. Gerade auf der letzten Bahn kam es dann zu kleinen Psychospielchen, die Sven am Ende doch noch den Punkt retteten (562:559, 2:2)

Mit 78 Holz Vorsprung war die Aufgabe für unser fulminantes Schlusspaar klar. Frank und Sebastian mussten in erster Linie Holz halten! Frank hatte es dabei mit Nils Müller und Sebastian mit Sebastian Weder zu tun. So komfortabel der Vorsprung klang, so verdutzt waren wir, als nach der ersten Bahn davon nur noch 19 Holz übrig waren. Sebastian kam mit 140 Holz gut ins Spiel, sein Gegner, mit 165, noch viel besser. Frank konnte, mit 117 Holz, seinem Gegner (151 Holz) nicht viel entgegen setzen. Die weiteren Bahnen entwickelten sich zu einem Krimiwettkampf mit häufigen Führungswechseln. Sebastians Gegner hatte wirklich einen Sahnetag und spielte sich in einen Rausch. Mit neuer persönlicher Bestmarke von 618 Holz, hat S. Weder doch einiges an Holz rausgeholt. Dennoch hat Basti um jedes Holz gekämpft und am Ende eine sehr wichtige Neun auf die Bahn geknallt. Trotz der 547:618, 0:4, hatten wir dadurch Grund zu jubeln! Parallel hatte Frank wieder geräumt wie ein Verrückter. Auf den folgenden Bahnen blieb er konstant am Gegner dran und biss sich regelrecht in das Duell fest. Dadurch gewann er die Bahnen knapp in typischer Frank-Manier. Heute war auch das Spielglück mal ausnahmsweise auf unserer Seite. Nach dem sein Gegner in den Räumern auf der letzten Bahn viel Pech in den Anschüben hatte, konnte Frank den erarbeiteten Vorsprung des Gegners wieder aufholen. Mit einer 9, 7-2 und ebenfalls einer finalen 9, brachen bei unserer Mannschaft alle Dämme! Wir konnten das Ergebnis kaum glauben. 564:561 (3:1) bedeuteten den vierten Mannschaftspunkt für die Einheit.

6:2 Punkte sind für die enge Meisterliga ein wichtiges Ergebnis. 3348:3338 zeigte, wie spannend es wieder war und doch jedes Spiel über die Holz entschieden wird. Auch wenn wir 44 Fehler hatten, haben wir unseren Sieg über die Räumer gesichert. Am Ende haben wir eins der spannendsten Spiele der letzten Jahre für uns entscheiden können. Wieder hat eine Mannschaft gegen uns ihre Bestleistung gebracht, aber wir konnten dagegenhalten. Danke an Christopher und Robert, die sich mit einer hervorragenden Leistung in die Mannschaft eingebracht haben. Mega
Leistung + Mega Stimmung = Mega Auswärtsfahrt! Da konnte ich mich als nicht neutraler Zuschauer unentspannt zurücklehnen.

Giftig wie der Eichen-Prozessionsspinner haben wir uns die zwei Punkte verdient. So machen wir am 09.10. zu Hause gegen Wülknitz weiter. Bis dahin, genießt die Euphorie und trainiert schön weiter.

Auf geht’s Ultra’s Einheit

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