Das letzte Auswärtsspiel der Saison auf einer 2-Bahnen-Anlage führte uns nach Zeithain. 2 Bahnen haben den Vorteil, dass man es im zweiten Durchgang besser machen kann. Aber wir mussten diese Saison schon lernen, dass solche Bahnen oftmals Eigenheiten aufweisen. So auch diesmal. Der Kegelschlag auf den Bahnen entbehrte wiederholt jeglicher physikalischer Grundlage. Hier nur ein Beispiel: So viele „Hamburger“ mit einer Kugel habe ich noch nie bei einem Wettkampf gesehen. So etwas fällt auf unserer Heimbahn 3 nicht annähernd.
Zuerst durfte sich Thomas von diesen Überraschungen überzeugen. Er trat gegen Rainer Chudy an. Auf Bahn 1 gewann jeder, der dort spielte, seinen Satzpunkt. Erst als Thomas auf der letzten Bahn 94 Volle spielte und dabei seinem Gegner 20 Holz abnahm, kippte das Spiel zugunsten von Thomas. Unsere Erleichterung war entsprechend groß. Das Ergebnis war 466:454.
Im zweiten Durchgang spielte Fred gegen Alfred Neumann. Dabei bewies Fred, dass man sich von Bahn zu Bahn steigern kann. Nach einer 112 auf der ersten Bahn kamen noch 121, 127 und 138 (dabei 61 Abräumer) und er gewann 3:1 mit 498:464.
Während die ersten beiden Paarungen noch Zitterpartien waren, machte es Andreas im dritten Durchgang nicht so spannend. Er hatte den Zeithainer Mannschaftskapitän Steffen Müller jederzeit im Griff und gewann souverän 4:0 und 516:479.
Aus taktischen Gründen hatten wir diesmal in Zeithain die Startreihenfolge geändert. Ich spielte im Schlusspaar gegen den besten Zeithainer Mirko Bornemann. Leider brachte dies aber nicht den erhofften Punktgewinn. Lange Zeit konnte ich zwar mithalten und das Spiel offen gestalten. Erst auf der letzten Bahn musste ich Mirko ziehen lassen und verlor 1:3 mit 508:538.
Damit gewannen wir 5:1 und 1988:1935. In 4 Wochen steht das Gipfeltreffen in Wülknitz an, wo vermutlich der Staffelsieg ausgespielt wird.
Bis dahin Gut Holz!

