Erster Punkt zu Hause

Am 09.10. empfingen wir den ESV Lok Wülknitz auf unserer Heimbahn. Aufgrund einer kurzfristigen Spielverlegung kamen wir schon Freitagabend zusammen. So chaotisch die Terminfindungen mit diesem Gegner sind, so chaotisch hat sich auch dieses Spiel gestaltet.

Im ersten Paar ging Micha gegen Glenn Büter an den Start und Sven gegen Robin Dörschel. Micha startete gut in die Partie und hatte sich dadurch einen guten Vorsprung erarbeitet. Diesen verwaltete er sicher und sicherte uns einen sehr wichtigen Punkt (553:532, 2:2). Sven kam leider nicht so häufig wie gewohnt in die große Gasse und musste daher sein Punkt knapp abgeben (521:526, 2:2)

Im zweiten Durchgang bekam ich es mit Eric Breiting und André mit André Beeger zu tun. Ich spielte mich leider ziemlich schnell auf der Mitte fest, sodass ich trotz weniger Fehler nur wenig Zählbares aufweisen konnte. So durfte Sven Trommler auf den nächsten zwei Bahnen an meiner Stelle um die benötigten Holz kämpfen. Dies gelang ihm auch sehr gut. Auch wenn er den Rückstand fast komplett wieder aufgeholt hatte, reichte es dennoch nicht zum Mannschaftspunkt (514:517, 2:2). Dennoch vielen Dank für deinen Einsatz! Unser André fand auch nicht so recht zu seinem gewohnt starken Spiel. Erst auf der letzten Bahn fand er seine Konstanz wieder. Zum Mannschaftspunt hat es leider nicht gereicht (525:532, 1:3).

Im letzten Paar stellten sich Sebastian gegen Sebastian Wessel und Frank gegen Rico Weser der Herausforderung. Da Sebastian, aufgrund von schon begonnenen Diskussionen, nicht ganz frei im Kopf war, zeigte auch sein Spiel ungewohnte Unkonzentriertheiten. Dennoch zeigte er zum Ende seine Klasse und drehte das Spiel fast noch zu seinen Gunsten. Leider musste er sich knapp, mit 527:528 (1:3) geschlagen geben. Frank nutzte die Diskussionen zum Anlass jede weitere durch Leistung so klein wie möglich zu halten. Und wie! Er hämmerte eine 9 nach der anderen hinter. Auch wenn die Stimmung doch eher im Keller war, so zwang er uns doch zu dem ein oder anderen Jubel. 615:532 (4:0) waren dann genauso eindeutig, wie es sein musste. Glückwunsch zu diesem fabelhaften Ergebnis mit 230 Räumern.

Am Ende stand es 4:4, bei 3255:3167. Eine Punkteteilung, auf die man sich einigen konnte, aber keiner so recht zufrieden war. Mit nur 14 Fehlern haben wir auf jeden Fall unsere Treffsicherheit wieder einmal überboten. Im Vergleich zum ersten Heimspiel haben wir uns insgesamt auch gesteigert. Ein Trend den wir gern zum nächsten Heimkampf bestätigen werden. So ist der erste Heimsieg nur eine Frage der Zeit. Alle weiteren Worte wurden schon zu genüge auf der Bahn gesprochen. Mit den gemachten Erfahrungen haben wir wieder etwas dazugelernt, was uns insgesamt als Mannschaft weiter bringt. Eventuelle offene Rechnungen mit Wülknitz können wir sowohl im Rückspiel als auch am 24.10. zum Pokalspiel bei uns zu Hause klären.

Bis dahin weiter schön fleißig trainieren und austrinken!

Auf geht’s Ultra’s Einheit!!!

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