Am gestrigen Samstag hatten wir unser Auswärtsspiel auf den fallträchtigen Bahnen vom TSV Blau-Weiß Gröditz. Nachdem man bei nebeligen Verhältnissen die Anschrift nicht gleich gefunden hatte, ging es aber dann trotzdem gerade so pünktlich los. Ich (der Esel nennt sich zuerst beim Namen) und Basti starteten gegen L. Erdmann bzw. A. Wissel. Die guten Bahnverhältnisse konnte ich überhaupt nicht nutzen und war überraschend schwach unterwegs, vor allem stilistisch zu viel gehadert. Mit gerade einmal 498:523 (1:3) verliere ich sehr deutlich gegen L. Erdmann. Basti machte es um Längen besser und konnte dank einer starken zweiten Bahn seinen Gegner A. Wissel etwas davon ziehen, wenngleich sein Gegner nie locker ließ (586:572, 2:2).
Mit nur 11 Holz Rückstand war noch alles drin. Michael und Patrick hatten aber jeweils schwere Aufgaben vor sich. Beide Gegner fingen gut an und setzten unsere Spieler gehörig unter Druck. Es war ein ähnliches Spiel wie bei mir zuvor. So richtig wollte es nicht anlaufen und man haderte mit den vielen Fehlern, auch weil die Gegner gut aufspielten. Micha schaffte mit Ach und Krach die 500 gegen M. Jutzi (502:572, 0:4). Auch Patrick wird überhaupt nicht zufrieden sein können. Die zu vielen Fehler verhinderten ein besseres Ergebnis gegen L. Kunath (509:564, 0:4). In Summe eine Klatsche mit Mittelpaar mit -125 Holz und 0:8 SP. Aber sowas passiert eben.
Das Spiel war eigentlich so gut wie durch, zumal mit T. Heise und M. Pöhls ein starkes Schlusspaar auf Sven und Frank warteten. Das die vier besten an an dem Tag spielen, sah man recht zeitig. Sven startete mit wunderschönen Vollen, konnte aber die Räumerbahn nicht konsequent durch ziehen. Seine restlichen Bahnen waren aber diesmal sauber zu Ende gespielt. Vor allem die Volle waren bei Sven bundesligareif (422!). Seinem Gegner T. Heise ließ er keine Chance, obwohl dieser auch ordentlich mitspielte. Glückwunsch an Sven zur ersten 600! (604:575, 4:0). Frank nahm den Spirit mit auf und hämmerte eine Sahnebahn nach der anderen hin. Sein Gegner M. Pöhls war ebenfalls richtig gut unterwegs. Zwischendurch keimte noch einmal so etwas wie Hoffnung auf, aber die letzte Bahn von Franks Gegner hieften ihn auf eine glatte 600. Gegen die 625 von Frank (seinen eigenen EBR wieder eingestellt, Glückwunsch!) konnte auch er nicht schlagen (625:600; 2:2).
Ein Schlussdurchgang auf hohem Niveau durften sich die Zuschauer ansehen. Am Ende war es zum einen eine massive Ungleichheit in den Ergebnissen, zum anderen eine Heimmannschaft, die wir zu Höchstleistungen gebracht und zu einem neuen MBR verholfen haben, auch dazu Respekt und Glückwunsch. Mit 3324:3406 (3:5) haben wir mannschaftlich ein sehr gutes Ergebnis absolviert, bei der Hälfte der Spieler aber wurde zu viel verschenkt! Am 28.02. geht es auswärts auf den anspruchsvollen Bahnen in Liebstadt weiter.
Bis dahin, gut Holz!
Eure Ultras Einheit!

