Liebe Ultras der SGEDM,
es war wieder soweit. Wir durften am gruseligsten Tag des Jahres die nächste Auswärtsfahrt nach Sebnitz antreten, wo die SV Ulbersdorf ihre Heimspiele bestreitet. Der Spielausgang sollte jedoch alles andere als gruselig für das rot weiße Lager ausgehen.
Nach hoffentlich herzlichstem Empfang (ich erschien etwas später) ging es für André und Patrick ans Eingemachte. André scheint nach Spielberichtsbogen etwas mühsam in die Partie gefunden zu haben, was er aber durch ein beherztes Räumerspiel kompensieren konnte. Nach meiner Anwesenheit wurde sein Spiel auf das volle Bild nicht besser, aber auch seine Räumer führte er beherzt durch. Ein spannendes Duell gegen Jens H. fand den Sieger erst auf der letzten Bahn. Leider wusste Jens seinen Heimvorteil zu nutzen und enteilte auf der letzten Bahn, was das Ergebnis von André nicht schmälern soll. Bei 531 zu 548 (2:2) war der erste MP zugunsten der Heimmannschaft vergeben, aber André hatte 2 Erfolge zu verbuchen. Dem schlechtesten Vollespiel folgte das beste Räumerergebnis des Tages.
Patrick startete wahrscheinlich etwas nervös ins Spiel und gab den ersten Satzpunkt deutlich ab. Nach meiner Anwesenheit spielte er jedoch groß auf. Bereits auf der zweiten Bahn kompensierte er seinen Rückstand deutlich und zog immer weiter von Barthel F. davon. Ruhig und ausgeglichen konnte er sich sehr gut auf die Bahnverhältnisse einstellen. Die 4 Fehlwürfe auf der letzten Bahn verhinderten ein noch besseres Ergebnis aber mit 542:492 (3:1) hat er viele wichtige Holz für den Kopf aufs Mannschaftsergebnis gebracht.
Im Mitteldurchgang durfte ich mich dann mit Lux M. messen. Meinen recht konzentrierten Probewürfen folgte ein schwammiger 10er Reifen. Danach hat mich mein Team gut einstellen können und ich drehte auf. Denkbar knapp gab ich meinen ersten Satzpunkt ab, aber spielte folglich konzentriert auf relativ gutem Niveau weiter. Die letzte Räumerbahn war dann wieder etwas von Unkonzentriertheiten geprägt, was aber lediglich Ergebniskosmetik für Ulbersdorf bedeutete. Mit 568:552 konnten wir durch schlaues Setzverhalten ein gutes Ergebnis ausstechen und den nächsten Mannschaftspunkt ergattern.
Sepathian setzte sich gegen Weber H. und verlor trotz guten Beginn den ersten Satzpunkt. Dadurch ließ er sich keinesfalls beirren und spielte in Summe konstante 4 Bahnen. Ähnlich wie bei André (nur andersrum) hat er auf den besten Vollewert der Mannschaft leider viele Stiche im Räumen folgen lassen. Trotz nur 2 Fehlern hatte er vermeintlich schlechte Räumer, aber auch Sebastian ließ dem Gegenspieler unterm Strich keine Chance. 556:525 war nicht nur das 3 zu 1 in Mannschaftspunkten sondern bedeuteten auch ein recht ordentliches Polster von 80 Holz.
Im letzten Durchgang bekam Michael seinen einen Wunsch der Saison gutgeschrieben und wurde gegen Barthel D. auf die Bahnen geschickt. Die erste Bahn startete er recht ordentlich und zeigte Michaels Klasse. Er hat nicht verlernt so runterzugehen und sich zu strecken wie kein zweiter…Chapeau… Dadurch ein verdienter erster Satzpunkt. Ebenso wenig hat er verlernt zu fluchen wie kein zweiter. Dadurch wurde sein Spiel immer schwammiger und endete bei 5 Fehlern auf seiner dritten Bahn. Was auch immer geschah….auf der letzten Bahn war wieder das Tier ( Wolf ;D), was wir sehen wollen…ohne schimpfen, ohne hadern und einfach voller Fokus. Mit einer Sahnebahn von 155 zog er sich unerwartet doch noch den MP mit 535:532 ins Lager der immer lauter werdenden Crowd.
Etwas offensiv gesetzt, aber im Wissen was unser beste Mann kann, durfte oder musste Frank gegen den (auf dem Papier) besten Mann der gegnerischen Mannschaft antreten und es wurde das erhofft spannende Spiel was alle sehen wollen. Nach der Hälfte der zu absolvierenden 120 Wurf stand eine Satzpunkteteilung zu buche, bei geringer Holzdifferenz. Frank ist einfach in der Lage sich auf alle Bahnverhältnisse einzustellen. Zwischendurch gab es immer mal Phasen wo er sich sichtlich umstellen musste, aber er kann es halt. Brade D. konnte nur zuschauen wie Frank zur zweiten Spielhälfte mit dem Tagesbestwert von 571 enteilte. Mit 542 spielte sein Gegenspieler keinesfalls ein schlechtes Ergebnis, aber unser mutiges Setzverhalten und die kompakte Mannschaftsleistung wurde an diesem Tag belohnt.
Bei 3303:3191 und 7:1 verbuchen wir einen durchaus verdienten Sieg, was bereits nun unser drittes Ergebnis über 3300 in der Ferne ist.
Diesen Schwung müssen wir endlich mal mit nach Hause nehmen und in 2 Wochen gegen Königsbrück auf die Bahnen zaubern. Ich bin guter Dinge mit dieser geilen Mannschaft nichts mit dem Abstiegskampf zu tun zu haben. In diesem Sinne…bleibt anständig und grüßt die Leute
UUUUUUULTRAAAAAAAAAAAAAASSSSSSSSS EINHEIT


