wieder knappe Heimniederlage

Liebe Leserinnen und Leser,

willkommen zu einer neuen Folge: „knapp daneben ist auch vorbei“!

Zum heutigen Spieltag durften wir die netten Gäste aus Thonberg begrüßen. Nach den letzten beiden knappen Niederlagen wollten wir die Weichen mal wieder in eine andere Richtung stellen. Leider fährt der Zug weiterhin geradeaus Richtung Dingsbumsniederlage. Aber nun im Einzelnen…

Unser Startpaar wurde heute ungewöhnlicherweise durch Andi und Sebastian gebildet.

Unsere Heimschnittbesten begannen Ihre Duelle solide und wechselten beide mit 270 bzw. 275 auf die kommende zweite Hälfte des Matches. Dabei hatte unser Andi stets einen kalten Atem in Form von Schütze F. im Nacken. 4 spannende Satzduelle konnte er am Ende des Tages in den ersten MP ummünzen. Bei 543:541 sahen wir hierbei das erste spannende und ansehnliche Duell.

Unser Sebastian war im Urlaubsstress. Trotzdem stand er wie gewohnt der Mannschaft zur Seite.

Anfänglichen Schwierigkeiten auf seiner ersten Bahn folgte eine gewohnt starke Zweite. Wir dachten er hat sich gefangen, aber seinen ausgebauten Vorsprung der Hölzer büßte er Kugel um Kugel ein und so wurde es zur zweiten Hälfte nochmal spannend. Folgerichtig baute er seinen Gegner Schütze P. nochmal unbewusst auf und das Spiel fand erst bei dem Neuner auf Wurf 115 seinen Gewinner, der zum Glück in den Farben rot weiß aufspielte. Bei 510:491 zwei eher ernüchternde Ergebnisse aber zeitgleich die 2:0 MP Führung bei 21 Holz Vorsprung.

Der zweite Durchgang wurde von Fred und Thomas begonnen. Konzentriert nahm unser Cheffe sein Spiel auf und nahm den Kampf gegen S. Herzog an. Trotz gutem Ergebnis musste er die erste Bahn hergeben, aber folglich konterte er auf Bahn 2. Das nächste spannende und ansehnliche Duell nahm Gestalt an, wobei sicherlich die stets fitzende Bahn dem „Gegner“ den letzten Zahn zog. Sorry hierfür aber alle Akteure agieren unter gleichen Bedingungen und umso freudiger war der dritte MP auf der Habenseite. Bei 534:519 blieben dabei trotzdem wohl beide unter Ihren Möglichkeiten. Thomas fand schwer ins Spiel und konnte der Heimbahn lange nicht Herr werden. Wenn ich sage „lange“, dann bedeutet das in diesem Falle bis zur Kugel 91. Leider war das Spiel gegen Caspar R. zu diesem Zeitpunkt schon entschieden aber in folgendem zündete Thomas die beste Bahn des Tages und holte so wichtige Hölzer für die Mannschaft. Bei 527:522 verlor er damit denkbar knapp aufgrund seiner anfänglichen schwammigen Art. Lieber Thomas…nicht in altgewohnte Schimpferei verfallen….FOKUS…Folglich sollten aber 3:1 MP bei +41 Holz ein gutes wenngleich unsicheres Polster bedeuten. Im letzten Quartett starteten André und Ich auf Seiten der Ultras. André wollte wie angekündigt seinen Heimschnitt etwas auffrischen und dementsprechend nahm er seine erste Kugel in die Hand. Pohl F. machte es Ihm hierbei nicht gerade leicht, denn dieser fackelte auf den ersten 60 Wurf ein wahres Feuerwerk ab. Der knappe Vorsprung war weg, André versuchte dran zu bleiben und spielte eine mal normalgute zweite und dritte Bahn. Der Vorsprung schmolz allerdings dahin aufgrund des erwähnten Feuerwerks von über 300 Holz nach 2 gespielten Bahnen von Pohl. Auf den Nachbarbahnen ging es deutlich spannender zu. Meine persönliche Bestleistung von 596 Holz im Nacken wollte ich den Auftrieb mitnehmen und begann dementsprechend stark. Einen stets gut aufgelegten Morawa E. konnte ich dementsprechend Parole bieten wenngleich dieser leider den längeren Atem hatte. Bahn 1 wusste heute nicht mit meiner Technik umzugehen und somit verlor ich das Spiel knapp in einem stets spannenden Duell. Am Ende ein auf beiden Seiten überzeugendes Ergebnis von 554:561 mit besserem Ausgang für die Mannen aus Thonberg. André knickte leider auf seiner letzten Bahn a wenig ein und schraubte seine Gesamtholzzahl nicht besonders in die Höhe. Der Totalisator blieb leider bei 500 stehen wobei sein Gegenspieler zum Tagesbesten mit 578 umgefallenen Holz brillierte.

Thonberg hatte das Spiel also nervenstark im Schlussdurchgang gedreht und so endete das Spiel mit 3:5 bei 3168:3212. Für uns bleibt also nur der Blick nach vorn und die Erkenntnis das 3200 auf unserer Bahn fallen müssen um in der spannend besetzten Meisterliga zu bestehen. Nun geht es für alle in eine wohlverdiente Pause und jeder wird die gewonnenen Erkenntnisse für sich selbst aufarbeiten.

An Thonberg nochmals herzlichen Glückwunsch. Es gab wenig Gespräche aufgrund der personellen Unterbesetzung, aber im Rückspiel würde ich gern ein Bier mit euch trinken…und alle anderen auch 😉

In diesem Sinne…..Kopf hoch und nächstes Spiel alles weg eskalieren was geht

UUUUUUUUUUUUUUUULTRAS EINHEIT

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  1. Bernd Freudenberg sagt:

    In der Liga würden eure Ergebnisse locker zum Sieg reichen!
    Ist halt eine andere Qualität und unglaubliche Ausgeglichenheit in der Meisterliga.
    Aber ihr seid immer noch mittendrin dabei!

  2. Andi sagt:

    Dem ist nichts hinzuzufügen. Top- Kommentar zu unserer leider nicht besten Leistung daheim. Kopf hoch Jungs, wir können das besser!