Einheit von der Rolle

Letzten Samstag ging es für die Ultras Einheit wieder um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Nach zuletzt 2 deutlichen Niederlagen ging es aber auch ein Stück weit um Wiedergutmachung und somit fuhren wir voller Ehrgeiz auf die Bahnen von Großdubrau, die als Fallträchtig angesehen werden konnte.

Nach einem kleinen Umtrunk wurde das Spiel durch K. Bergel eröffnet und unser Starterduo in Form von Thomas und André wurden hinter die Trennwand geschickt. Sichtlich konzentriert, versuchte André seiner verlorengegangenen Form hinterherzueilen, aber nach 3 eher durchwachsenen Bahnen war der MP bereits zugunsten des fehlerfreien H. Pietsch vergeben. Lichtblick war seine vierte Bahn, die sein Ergebnis immerhin auf solide 533 hochkatapultierte. Somit verhinderte André einen whitewash, aber gegen 571 wurden einige Holz liegen gelassen.

Umgekehrtes Bild bei Thomas. Die Anfangsbahn sollten hierbei sein einziger Satzpunkt bleiben. Infolge verlor er die letzteren 3 Bahnen wobei sein Spiel in den Vollen zwischenzeitlich durchaus ansehnlich war. Über die Räumer brauchen wir hierbei nicht reden denn damit haben heute alle Akteure der Einheit ihre Spiele verloren. Bei 521 verlor er deutlich gegen einen immer besser ins Spiel gekommenen D. Becker (565).

0:2 MP bei 82 Holz Minus. Ein Fehlstart nach Maß, den es durch Maik und Fred zu kompensieren galt.

Maiki war an diesem Tag leider völlig von der Rolle. Einzig positiv zu erwähnen sind vielleicht seine 103 Volle auf Bahn 1 aber das wiegt die negativen Aspekte leider nicht auf. Mit 14 Fehlern wurde zudem fast eine komplette Räumerbahn weggelassen. Gegen den Mannschaftsbesten von Großdubrau R. Pretze (577) ging bei 485 jeglicher Glanz verloren und die Gesichter wurden immer länger. Bei Fred lief es ein Stück weit besser und die Hoffnung keimte erneut auf. Nach durchwachsenem Start duellierte er sich auf gutem Niveau gegen den Mannschaftsleiter der Heimmannschaft K. Bergel. Nach Satzführung und guten Vollen riss der Faden auf den letzten Räumern leider total ab. Somit wurde das Duell auf den letzten Würfen zugunsten des Gastgebers entschieden und die Niederlage war somit faktisch unausweichlich. Bei guten 546 bestätigt Fred jedoch seine Form, was aber gegen 557 erspielte Holz des Gegenspielers nicht reichen sollte. 0:4 Mp bei 185 Minus…der Schlussdurchgang hatte schonmal eine bessere Ausgangsposition, aber was hilft da jammern? Jammern ist nicht unser Ding, schon gar nicht von Sebastian und mir also wackelten auch unsere Eier in den Stall.

Ich hatte einen verhaltenen Start, konnte mich aber immer besser auf die Bahngegebenheiten einstellen und Krönung war die letzte Bahn mit 161. Eine 9 im letzten Wurf hätte mir sogar den Sieg gegen einen ebenfalls gut aufgelegten M. Nerrlich bringen können, aber die Entscheidung hätte ich eher herbeiführen müssen. Bei 564 : 568 sicherlich ein hochbrisantes Duell zum Abschluss.

Ein noch brisanteres Duell konnte man auf den Nachbarbahnen bestaunen. Nach anfänglichen 120 Holz schob Sebastian die Tagesbestbahn von 176 hinterher. Infolge konnte er seine Konzentration trotz des bereits verlorenen Spiels aufrechterhalten und schob 2 sehr gute Bahnen und Satzpunkte hinterher. Der Tagesbestwert von 592 Holz waren der verdiente Ehrenpunkt, sollen aber die Leistung von B. Synde (563) dabei nicht schmälern.

Mit 3241:3401 erreichte man ein gutes, wenngleich für diese Bahnen unzureichendes Mannschaftsergebnis, aber gegen den am heutigen Tag mega kompakten Gastgeber hatte man verdient das Nachsehen. Ergebnisse von 557 bis 577 kann man so schonmal machen. Glückwunsch dazu! Ein auf ganzer Ebene faires und trotzdem amüsantes Spiel, was leider an Spannung vermissen ließ, ging also zu Ende. Die Tabelle polarisiert sich mittlerweile in 2 Hälften, wobei wir leider in der unteren Hälfte stehen. Es heißt also durch Kampfeswillen und Ehrgeiz wieder in die Spur zu finden, was uns hoffentlich in 2 Wochen gegen Wülknitz gelingen wird. Lasst alle die Köpfe oben und bleibt anständig

UUUULTRAS EINHEIT

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  1. Andi sagt:

    Danke, Sveni, für den tollen Kommentar.