Unser erster 400er-Schnitt

Nachdem ich mich bei unserem Heimkampf am 21.10. auf einer Dienstreise rumgetrieben habe und beim letzten Wettkampf beim DSV nichts wirklich erwähnenswert war, melde ich mich heute wieder mit einer kurzen Nachlese zu unserem letzten Wettkampf der Hinrunde beim SV Johannstadt.

Voller Motivation sind wir schon zeitig vor Ort gewesen, nur Matti hat es spannend gemacht. Er war so tiefenentspannt, dass ihm ein Erscheinen 10 Minuten vor planmäßigem Spielstart als ausreichend erschien. Er sollte ja auch Recht behalten, da die Realität dem  Zeitplan sowieso 15 Minuten hinterherhinkte. Seine Ruhe sollte ihm später auch sehr helfen, mich als Mannschaftsleiter hat es allerdings wuschig gemacht.

Wir hatten uns viel vorgenommen: René wollte endlich die 400 knacken, Martin wie immer das Beste geben und ich wollte auf meiner alten Heimbahn besser abschneiden als bei den letzten Spielen. Peter gab uns als Ersatzspieler den nötigen Rückhalt. Zusätzlich motiviert wurden wir durch Basti, der uns das ganze Spiel über lautstark antrieb. Vielen Dank dafür!

Den spielerischen Reigen eröffneten René und ich. René wollte die 400 – und war deswegen wohl etwas verkrampft. Er machte zwar ein wirklich gutes Spiel und bewies Konstanz: zum 4. Mal hintereinander über 390 Holz. Aber mit 398 am Ende blieb er kurz vor dem ersehnten Ziel stehen. René, das macht nichts, Du bekommst noch mehrere Chancen!

Auch ich kann mit meinem Spiel nur bedingt zufrieden sein. 272 Volle sind einfach zu wenig. Stellenweise war ich einfach nicht lang genug. Über die 78 und 63 Räumer freue ich mich hingegen sehr, weil ich damit mal wieder über 400 geschafft habe.

Mit einem Holz Vorsprung auf den DSV sind wir dann in die zweite Runde gestartet. Das sollte eine ganz heiße Kiste werden. Mattis Devise war: dranbleiben am Gegner. Bei am Ende 454 Holz vom Thomas Hauptmann (Glückwunsch!) ist das nahezu unmöglich gewesen, hat er mit stolzen 432 Holz aber sehr respektabel gelöst. Hut ab, Frau Mütze!

Kautzl hat sich nicht unter Druck setzen lassen. Jedes Holz zählt, so seine Devise. So hat er sich nur 6 Fehler geleistet – Saisonbestwert! Und so konnte er mit 406 Holz (auch das Saisonbestwert) seinem direkten Gegenspieler 15 Holz abnehmen.

Am Ende fehlten uns dann doch 6 magere Holz zum Sieg. Aber macht nichts. Wir spüren wieder einen Aufwärtstrend und haben nach wie vor viel Freude am Kegeln.

Am 09.12. starten wir in Radeberg in die Rückrunde. Bis dahin bleibt (werdet) gesund

Euer Raik

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  1. Sven sagt:

    Sehr schön geschrieben und sehr schön gespielt jungs!! Das nenne ich mal eine gelungene Hinrunde!!! Weiter so Ultras

  2. Sebastian sagt:

    Glückwunsch allen Akteuren